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Fan-tannin-tastic! What is tannin?   | Clos19 Deutschland

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Fan-tannin-tastisch! Was ist Tannin?

Der Sonnenschutz kann gleich wieder weggepackt werden; hier ist nicht die Rede von Tanning, also von Hautbräunung. Tannin ist ein wichtiger Begriff in Sachen Wein. Wer ihn kennt, wird verstehen, warum Wein schmeckt, wie er schmeckt. Wir verraten, was Tannin bedeutet, wo es herkommt und warum es oft viele Vorteile für Wein hat.

Was dabei hilft herauszufinden, was Tannin genau ist? Ein Schluck von einem schweren Rotwein, den man im gesamten Mundbereich herumschwenkt. Cabernet Sauvignon eignet sich gut für dieses Experiment. Bewirkt er das Verlangen Zähne und Zahnfleisch mit der Zunge befeuchten zu wollen? Hinterlässt er ein besonders trockenes, adstringierendes Gefühl? Wenn ja, ist der Tanningehalt im Wein wahrscheinlich hoch. Ziemlich sicher kennen einige das Phänomen vom Trinken von Tee, der zu lange gezogen ist. Das liegt ebenfalls am Tannin, auch Gerbsäure genannt.

Dem Tannin auf der Spur

Was dabei hilft herauszufinden, was Tannin genau ist? Ein Schluck von einem schweren Rotwein, den man im gesamten Mundbereich herumschwenkt. Cabernet Sauvignon eignet sich gut für dieses Experiment. Bewirkt er das Verlangen Zähne und Zahnfleisch mit der Zunge befeuchten zu wollen? Hinterlässt er ein besonders trockenes, adstringierendes Gefühl? Wenn ja, ist der Tanningehalt im Wein wahrscheinlich hoch. Ziemlich sicher kennen einige das Phänomen vom Trinken von Tee, der zu lange gezogen ist. Das liegt ebenfalls am Tannin, auch Gerbsäure genannt.

Tannin ist wie ein Teenager …

Tannine im Wein kommen bereits in den Traubenschalen, -kernen und -stängeln vor, die nach dem Pressen im Traubensaft eingeweicht werden. Rotweine sind stärker tanninhaltig als Weißweine, weil bei ihrer Art der Aufbereitung Schalen und Kerne mitgegärt werden, damit der Wein Farbe und Struktur erhält. Manchmal kann eine lange Zeit in Eichenfässern bedeuten, dass der Wein zusätzlich Tannine aus dem Holz aufnimmt. Diese können etwas härter schmecken, vor allem, wenn der Wein selbst schon eine hohe Gerbstoffmenge aufweist. Interessanterweise erinnert es uns daran, dass das Wort Tannin vom lateinischen Wort tannus abstammt, was soviel wie Eichenrinde heißt. Aber keine Sorge! Diese Weine mögen sich zunächst wie unreife Teenager verhalten, sind aber einfach für eine längere Reifung gedacht. Im Laufe der Zeit entwickelt sich ihr Geschmack in eine wunderbar weiche, würzige und komplexe Richtung.

 

Warum sind manche Weine stärker tanninhaltig als andere?

Die Techniken der Weinbereitung variieren von Hersteller zu Hersteller auf der ganzen Welt, aber einige Rebsorten sind per se tanninhaltiger als andere. Wer eine trockene Struktur schätzt, sollte zu einem Cabernet Sauvignon, Nebbiolo oder einem Petit Verdot greifen. Trauben mit mittlerem Tanningehalt sind beispielsweise Malbec, Grenache und Syrah und wer einen saftigeren, weicheren Rotwein bevorzugt, wählt am besten tanninarme Weintrauben wie Pinot Noir, Merlot und Barbera.

 

Tannin verleiht dem Wein Rückgrat und Textur und verhindert, dass er wie Fruchtlikör schmeckt. Aber Tannin ist auch ein natürliches Antioxidans, weshalb ein Wein umso länger altern kann, je tanninhaltiger er ist.

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