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Der Perfekte Gastgeber: Der Anstoss | Journal19 | Clos19 Deutschland

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Der Perfekte Gastgeber

Der Anstoss

Zur Begrüßung, zur Ehrung der Gäste oder um einen besonderen Anlass zu zelebrieren – einen Toast auszusprechen, gehört traditionell zu jeder guten Feier. Ein Toast gilt international als Symbol des Friedens und der guten Wünsche, aber woher kommt das Trinkspruch-Ritual eigentlich? Wir klären auf:

Warum sprechen wir einen Toast aus?

Einen Toast auszusprechen und mit Wein oder Champagner anzustoßen, ist ein weltweit bekanntes Phänomen, dessen Ursprung jedoch umstritten ist. Eine weit verbreitete Theorie geht auf das 17. Jahrhundert zurück: Angeblich wurde am Ende einer Rede ein gut gewürztes und getoastetes Brotstück in das Weinglas fallen gelassen, bevor daraus getrunken wurde – durch das Toastbrot konnte der oft unausgewogene Geschmack damaliger Weine überdeckt werden. Auch um die Geste des Anstoßens ranken sich Mythen. Eine mögliche Erklärung: Gift in Getränke zu mischen, war zu der Zeit bei Trinkgelagen unter Freunden, aber auch Konkurrenten nicht unüblich. Um das auszuschließen, wurde kräftig angestoßen, wodurch sich die Flüssigkeiten in den Gläsern vermischten. Das galt als Vertrauensnachweis für friedliche Absichten. Eine andere Anekdote verweist auf das Jahr 1709. Ein Gentleman soll eine schöne Lady beim Baden in Heilwasser beobachtet haben – er füllte sein Glas mit demselben Quellwasser, prostete ihr auf Distanz zu und trank auf ihre Gesundheit. Wen diese Legenden nicht überzeugen, eine weitere Begründung lässt sich in kirchlichen Kreisen finden: Am Ende eines Gebetes wurde ein Kelch, der mit heiligem Wein gefüllt war, gen Himmel gehoben – als Geste der Gottesfürchtigkeit.

Der perfekte Toast

Einen Toast auszusprechen ist eine Ehre. Simple Prinzipien helfen das Prozedere zu perfektionieren: Erklingt ein Glas, gilt das normalerweise als Rede-Auftakt. Ab diesem Signal sollte unter den Gästen Ruhe herrschen. Als souveräner Redner beweisen Sie Stil zu warten, bis Ihnen die volle Aufmerksamkeit sicher ist. Es ist ein besonderer Moment, genießen Sie ihn: Tief einatmen, lächeln, den Blick im Raum schweifen lassen, die Atmosphäre spüren und dann fokussiert, aber gelassen den Einleitungssatz formulieren. Eine Rede ist immer nur so gut, wie sie vorgetragen wird – Augenkontakt ist beispielsweise eine wirkungsvolle Geste. Erweisen Sie sich auch als Gast respektvoll, indem Sie verstummen, sobald ein Glas erklingt, und dem Redner aufmerksam zuhören. Ein angemessener Abschluss für den Toast ist das Nippen am Glas, nachdem der Redner dazu aufgefordert hat.

Der perfekte Wein zum Anstoßen

Nach der Rede folgt das Anstoßen. Damit dann auch alle Gläser wieder gut gefüllt sind, kann eigens für den Event engagiertes Personal rechtzeitig nachschenken. Ist es eine private Runde, können Sie vorab einen Gast bitten, als Nachschenker zu assistieren. Im besten Fall ist der Trinkspruch nicht zu lang und jeder ist ausreichend mit Getränken zum anschließenden Anstoßen versorgt. Womit wirkungsvoll anstoßen? Eine Statement-Flasche verleiht Ihren Worten Würde und Gewicht, egal wie viel Zeit sie in Anspruch nehmen. Abhängig von der Anzahl der Gäste, ist eine Magnumflasche (1,5 L) das Richtige für Ihren Auftritt. Ist das Personal stark genug, können Sie über Flaschengrößen wie Jéroboam (3 L) und Methusalem (6L) nachdenken. Bei einem groß angekündigten Redner trumpfen Salmanazar (9 L) oder Balthazar (12 L) entsprechend auf. Und ist der ganz besondere Wow-Moment gefragt – dann können Sie mit Nebukadnezar (15 L) beeindrucken.

Mit das Schönste am Toast ist das Ende: Heben Sie Ihr Glas und sagen Sie “Prost” in allen Sprachen, die Ihnen gefallen oder entsprechend der anwesenden Nationalitäten und genießen Sie die weiteren Stunden.

Hier ein kleiner Prost-Guide:

″Cheers″ oder ″chin chin″ – Englisch

Übersetzt in ‘auf die Gesundheit’, ‘auf Ihr Wohl’

″Santé″ – französisch

″Sláinte″ – Gaelisch

″Salud″ – spanisch

″Salute″ – italienisch

″Jámas″ – griechisch

″Skål″ – skandinavisch

″Na zdrowie″ – polnisch

Wörtlich ‘Hoch die Tassen!’

″干杯″ gānbēi - Chinesisch

″乾杯″ ‘kanpai’ – Japanisch