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LUXURY CHAMPAGNES, WINES & SPIRITS

Die Mönche hinter der Champagnerherstellung

Dom Pérignon und Dom Ruinart sind legendäre Namen in der Welt des Champagners. Erfahren Sie mehr über die Mönche hinter den Mythen und warum wir ihnen dankbar sein müssen.

 

Wenn Sie das nächste Mal ein Glas Ihres bevorzugten Champagners trinken, sollten Sie vielleicht auf zwei französische Mönche aus dem 17. Jahrhundert anstoßen. Warum? Dom Pierre Pérignon und Dom Thierry Ruinart waren ausschlaggebend bei der Entstehung des Champagners, den wir heute kennen und lieben. Sie waren gut befreundet und liebten beide die Kunst der erlesenen Weinerzeugung. Daher ist es angebracht, dass ihre Namen in den zwei edelsten Champagner-Maisons Dom Pérignon und Ruinart fortbestehen.

Ihre Freundschaft entstand vor drei Jahrhunderten in der Abtei Saint-Pierre d’Hautvillers in der Champagne, wo sie zusammenarbeiteten. Dort tat Dom Pérignon (Kellermeister bis zu seinem Tode im Jahr 1715) alles, um den besten Wein herzustellen. Dabei unterstützte ihn Dom Ruinart. Heute erntet die Maison Dom Pérignon auf den die Abtei umliegenden Weinbergen nach wie vor die Trauben für ihren Champagner.

Vervollkommnung der Méthode Champenoise

Dom Pérignon war sowohl im Weinberg als auch in der Weinkellerei ein außergewöhnlicher Pionier. Seine Innovationen waren so ausschlaggebend, dass er als der Meister der Méthode Champenoise oder Flaschengärung verehrt wird – dem Verfahren hinter der Champagnerherstellung. Dom Pérignon erkannte, wie wichtig es war, Trauben mit größter Sorgfalt zu sichten und zu behandeln, verdorbene auszusortieren und sie zu ernten, wenn sie kühl sind. Er brachte die Kunst des Mischens von Trauben aus verschiedenen Crus auf eine neue Ebene. Und er entwickelte die Presstechnik für „Weißen Wein aus schwarzen Trauben“ – wie sie für Champagner oft angewendet wird.


Die Ergebnisse waren es wert, so scheint es. Im Jahr 1694 schrieb Dom Pérignon einem Kunden aus der Stadt Épernay in der Champagne folgende Worte: „Sehr geehrter Herr, ich habe Ihnen 26 Flaschen des weltbesten Weins überlassen“. Seine Suche nach Perfektion ist noch immer im Handwerk von Dom Pérignon zu spüren – die Maison produziert ihre Weine nur in den Jahren mit den besten Trauben – und bringt so einen Jahrgangschampagner hervor.

 

Die perlige Vision

Es stellte sich heraus, dass sein Freund Dom Ruinart auch eine Art Visionär war. Während seines Studiums der griechischen Sprache in Paris hörte er zum ersten Mal von „Wein mit Perlen“, der damals unter Aristokraten als schick galt. Und schon bald begann er sich vorzustellen, wie ein perliger Wein schmecken würde, der er aus Trauben aus seiner Heimat Champagne gewonnen wird.

Begeistert von seiner Idee weihte Dom Ruinart seinen Neffen Nicolas Ruinart ein. Der wiederum war so fasziniert von der Vision seines Onkels, dass er 1729 Ruinart gründete – die erste Champagner-Maison der Welt. Zum Gedenken von Dom Ruinart, der 20 Jahre zuvor gestorben war, benannte Nicolas die beste Cuvée des Hauses nach seinem Onkel, Dom Ruinart. Daher können wir heute nach wie vor seine Errungenschaften mit einem Glas der eleganten Perlen genießen.