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LUXURY CHAMPAGNES, WINES & SPIRITS

Das edle Geheimnis von süßem Wein

Süße Weine werden oft zum Dessert genossen – mithilfe von komplexen Methoden und einem Pilzphänomen kreiert – faszinieren Sie die Sinne und verdienen hohe Anerkennung

 

Wann wird Fäule zu Edelfäule?

Wenn es um süße Weine geht, sind die Worte „Fäule“ und „Wein“ die perfekte Kombination. Edelfäule, auch als Botrytis bekannt, ist ein Pilz, der den dünnhäutigen Trauben ihren Saft entzieht und sie zusammengeschrumpft und ausgetrocknet hinterlässt. Durch dieses natürliche Phänomen steigen der Zuckergehalt und die Geschmacksintensität der Trauben. Dies geschieht in Weinregionen mit kühlem Klima, die in der Nähe von Flüssen liegen, wie zum Beispiel Bordeaux.

Fokus auf Sauternes

Im Herbst zieht in der Gemeinde Sauternes in Bordeaux der Nebel von der Garonne zu den Weinbergen, wo die Weinreben Sémilion und Sauvignon Blanc angebaut werden, und schafft ein einzigartiges Mikroklima für die Entwicklung der Edelfäule. Diese Rebsorten haben dünne Häute und kleine Klumpen an den Trauben, wodurch sie besonders empfänglich für den Pilz sind. Die Trauben werden erst dann geerntet, wenn der Zucker seine höchste Konzentration erreicht hat. Dieser berühmte komplexe Prozess produziert Weine mit reichen Geschmacksnoten, die von Lychee über Honig und Mandel bis zu Safran reichen. Es stimmt, dass einige süße Weine hergestellt werden, indem trockenen Weinen einfach mehr Zucker hinzugefügt wird, aber dies ist nicht der Fall von Sauternes-Weinen, die sich zu einigen der berühmtesten und teuersten Weinen der Welt entwickelt haben.

Château d’Yquem

Château d’Yquem blickt auf eine über 400 Jahre lange Geschichte der Weinherstellung zurück und ist einer der größten Schätze der Weinwelt. Es war die erste Maison der Region, der im Jahr 1855 der Premier Cru Supérieur Status verliehen wurde. Auf den Weinbergen wird zu 80% Sémillon und zu 20% Sauvignon Blanc angebaut und sie werden stufenweise bei geringen Erträgen geerntet, was bedeutet, dass der Wein ziemlich selten ist – aus jeder Rebe wird normalerweise nur ein Glas des edlen Nektars produziert. Dies bedeutet auch, dass die Jahrgänge von Château d'Yquem sich von Jahr zu Jahr in ihrem Stil unterscheiden, was von dem Gleichgewicht zwischen den Rebsorten und den Wetterveränderungen abhängt.

Der 2013 Château d’Yquem weist einen größeren Anteil an Sauvignon Blanc-Trauben in seiner Assemblage auf und daher auch ein klareres Aroma von frisch geschnittenem Gras mit scharfer Säure, das sich perfekt mit gerösteten weißen Früchten und Rosinen kombinieren lässt. Der für die Saison ungewöhnlich heiße Frühling im Jahr 2011 bedeutete eine frühe Ernte für den 2011 Château d’Yquem, einen ikonischen Jahrgang mit dem Geschmack von Ananas, Aprikose, gerösteten Nüssen und einem Hauch von Safran, unterstützt von einer feinen Mineralität. Frisch und komplex zeigt sich der 2014 Château d’Yquem, der seine kostbare Säure ebenfalls einer frühzeitigen Ernte verdankt und Aromen von kandierten Zitrusfrüchten und süßer Aprikose aufweist, sowie einen Hauch von Mandel und eine leichte Würze.