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Den Champagner-Code knacken: Was auf Champagner-Etiketten steht

Was auf den Etiketten von Champagnerflaschen steht, mag Uneingeweihten wie ein Geheimcode vorkommen. Wer ihn entschlüsselt, kann mit seinem Wissen bei Familie und Freunden auftrumpfen – und die werden dankbar dafür sein. Was auf den Etiketten von Champagnerflaschen steht, mag Uneingeweihten wie ein Geheimcode vorkommen. Wer ihn entschlüsselt, kann mit seinem Wissen bei Familie und Freunden auftrumpfen – und die werden dankbar dafür sein. Der folgende kurze Leitfaden zu den Begrifflichkeiten auf den Etiketten von Champagnerflaschen soll Ihnen das Leben ein bisschen leichter machen… Wissen Sie, wie man das Etikett einer Champagner-Flasche liest? Nein? Dann ist es Zeit für eine kleine Weinkunde. Mit ein bisschen Ahnung behalten Sie als Gastgeber die Oberhand, ganz besonders dann, wenn der edle Tropfen zum Essen passen soll. Im Folgenden die wichtigsten Begriffe, wenn es um Champagner geht:

Blanc de quoi?

Es gibt drei Rebsorten, die bei der Champagner-Produktion eine Rolle spielen: Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier. Wer wissen will, aus welcher der Champagner, den man trinkt, gewonnen wurde, sollte auf Folgendes achten: Blanc de blancs: Heißt “Weißwein aus hellen Trauben” und bedeutet, dass der Champagner zu 100% aus Chardonnay besteht. Blanc de noirs: In diesem Fall wurde der Champagner aus dunklen Trauben hergestellt, also aus Pinot Noir und/oder Pinot Meunier. Wenn keiner der beiden Begriffe auf dem Etikett steht, hat man es fast immer mit einer Mischung aus allen dreien der oben genannten Rebsorten zu tun.

Die Begriffe auf den Etiketten einfach erklärt: von trocken bis süß

Die Süße eines Champagners wird am Ende des Herstellungsprozesses festgelegt. Nach dem “Degorgement”, einem Vorgang, bei dem die Hefeablagerungen entfernt werden, wird dem Produkt eine Mischung aus Wein und Zucker beigesetzt. Dieses Verfahren – “Dosage” genannt – bestimmt, wie süß der Champagner letztendlich wird. Beim Trockensten angefangen bis hin zum Süßesten lässt sich Champagner in folgende Kategorien einteilen:

Pas dosé (auch als „brut nature“ und „dosage zero“ bezeichnet). Hier wird kein zusätzlicher Zucker hinzugefügt, weshalb ein Champagner dieser Kategorie spritzig, trocken und für gewöhnlich weniger kalorienreich ist. Pro Liter werden hier weniger als 3g Zucker beigesetzt.

Extra Brut (weniger als 6g)

Brut (weniger als 12g)

Extra Dry oder Extra Sec (12 bis 17g)

Sec (17 bis 32g)

Demi-sec (32 bis 50g): Demi-sec bedeutet halb-trocken.

Doux (50g+): Diese Weine sind süß.

Wunder mit Methode

Auf dem Etikett einer jeden Flasche echten Champagners ist immer eine Variante des Begriffs “Méthode Traditionelle” (z.B. traditionelle Methode, Champagner-Methode, Méthode Champenoise etc.) zu finden. Damit ist der stattfindende, höchstqualitative, „traditionelle” Vorgang der Flaschengärung gemeint, bei dem die für den Champagner typischen Perlen entstehen. Der Schaum dieser Weine ist feiner und so bleiben sie länger spritzig.

Noch mehr interessante Weisheiten

Bei manchen Champagnern, so vor allem beim Grand Marques, werden darüber hinaus auch noch andere Informationen zum Inhalt der Flasche gegeben. So gibt es beispielsweise QR-Codes oder individuelle Flaschen-IDs, die – eingescannt – Details über den Jahrgang der Mischung und die Weinlese verraten. Informationen dieser Art finden sich zum Beispiel bei Weinen der Sorte Krug Grande Cuvée. Es gibt auch Begriffe auf Etiketten, die ganz spezifisch einem Hersteller zugeordnet werden können und angeben, was die Cuvée so besonders macht. Das Haus Dom Pérignon beispielsweise bietet „Plénitude“-Versionen seines Champagners an, die sich in die Serien P2 und P3 unterteilen lassen. „Plénitude“ bezeichnet dabei die Anzahl der Reifephasen, denn diese Jahrgangschampagner wurden sehr viel länger auf ihrer Hefe gelagert und erst vor Kurzem degorgiert; ein Champagner der Serie “Plénitude 2” ist also ein Jahrgang, der erst 20 Jahre oder noch länger nachdem er ursprünglich gekeltert wurde, auf den Markt gebracht wird. So lassen sich dann auch die Preise erklären.