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Reisen | Unterwegs in... das „neotraditionalistische“ Hongkong | Clos19 Deutschland

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Unterwegs In...

Das „neotraditionalistische“ Hongkong

Auch wenn das Stadtbild von Hongkong geprägt ist von ultramoderner zeitgenössischer Architektur, werden doch einige historische Baudenkmäler bewusst geschützt und lieb gewonnene alte Traditionen bewahrt. Im Herzen dieser pulsierenden Metropole liegen trendige Lokale, originelle Läden und angesagte Kunstgalerien, alle dort, wo man sie kaum vermutet – in tollen alten Gebäuden. Erkunden Sie mit uns die „neotraditionalistische“ Seite der Stadt, wo überlieferte Bräuche und Traditionen auf neue Ideen treffen.

Besichtigung (morgens)

Asia Society, Kunst und Kultur

Ein Besuch des Asia Society Hong Kong Center ist wahrlich ein Erlebnis. Denn hier bekommt man einen hervorragenden ersten Eindruck von einer ganzen Reihe von Dingen, die für das Kulturleben dieser Stadt von Bedeutung sind. Vorträge, Theater, Konzerte, Filmvorführungen, Ausstellungen – an diesem Ort ist alles geboten, und zwar in den Mauern eines ehemaligen britischen Militärgebäudes auf dem Gelände der Victoria Barracks, das seinerzeit allgemein unter dem Namen Explosives Magazine (zu Deutsch: Sprengstofflager) bekannt war. Zu den Highlights, die man dort unbedingt gesehen haben muss, zählt der Joseph Lau and Josephine Lau Roof Garden, eine riesige Dachterrasse, die einen spektakulären Blick über die üppig grünende Vegetation des Admiralty-Viertels und die Chantal Miller Gallery im einstigen Magazine A. bietet. Diese Kunstgalerie ist einfach genial und macht Lust auf mehr, denn dort werden Ausstellungen jeder Art präsentiert: Fotojournalismus, Schmuck, Skulpturen, Videos und alles, was man sich sonst noch träumen lässt!

asiasociety.org/hong-kong

Lunch

Dim Sum Library

Was wäre die kantonesische Küche ohne Dim Sum, jene winzigen gedämpften oder frittierten Bällchen und Rollen, gefüllt mit köstlichen frischen Zutaten? Nur einen Steinwurf von der Asia Society entfernt, hat sich das noch gar nicht lang eröffnete „Dim Sum Library“ binnen weniger Monate zu einem echten Place-to-be gemausert. Küchenchef Leung Kok-wah hat eine exquisite Auswahl an Speisen kreiert, für die er ausgefallene Ingredienzien wir Trüffeln, Foie gras oder Wagyū-Rind verwendet und so den traditionellen Dim Sum mit ungewöhnlichen, eher europäisch angehauchten Zutaten einen ganz neuen Twist verpasst. Sogar auf der Dessertkarte finden sich Dim Sum. Besonders die „Lava Mango Rolls“ sind eine Sensation! Und auch die Cocktails von Simone Rossi muss man unbedingt kosten. Probieren Sie Klassiker wie den „Vieux Carré“, aber auch eine der Kreationen auf Teebasis, wie zum Beispiel den „13 Tiles“ aus Hennessy-Cognac und geräuchertem Schwarztee. Hier haben Sie wirklich die perfekte Fusion von Tradition und Moderne.

dimsumlibrary.com.hk

Shopping

PMQ

Nach seiner Eröffnung in einen historischen, denkmalgeschützten Gebäudekomplex aus den Fünfzigerjahren hat sich das PMQ binnen Kürze zu einem von Hongkongs spannendsten Kreativzentren entwickelt. Designstudios und Pop-up-Stores finden sich Tür an Tür mit den Hongkonger Büroräumen des American Institute of Architects oder lokalen Künstlern. Hier begegnen Ihnen unter anderem Namen wie die der angesagten Hongkonger Fashion- und Lifestylemarke Goods of Desire, des Modedesigners Yeung Chin oder des provenzalischen Feinkostanbieters Maison Bremond 1830. Die neuen kreativen Kräfte, die nun in das ehemalige Polizeiquartier Einzug gehalten haben, führen die Geschichte dieses Gebäudes dabei würdig fort, denn das PMQ, ausgeschrieben Police Married Quarters, wurde seinerseits an der historisch bedeutsamen Stelle errichtet, an der ursprünglich einmal die im Zweiten Weltkrieg zerbombte Central School gestanden hatte. Und diese staatliche Schule war die erste, die Ende des 19. Jahrhunderts einen Unterricht westlicher Prägung anbot.

pmq.org.hk

Essen

Hutong

„Hutong“ – der Name ruft Bilder von engen, alten Straßen und Gassen wach, wie sie einst in Peking zu finden waren. Das Restaurant bietet also keine traditionellen Hongkonger Gerichte, sondern erinnert uns mit seiner köstlichen Speisenauswahl daran, dass die Metropole im Süden seit je ein kultureller Schmelztiegel war, in dem jede Küche ihren Platz hat. Dunkle Ziegelmauern, Holzvertäfelungen und geschwungene Dächer, die über einigen der Tische aufgehängt wurden, erinnern an die historischen Stadtviertel von Peking. Das Essen hingegen ist ganz eindeutig kantonesisch: Aal süßsauer nach Jiangsu-Art, Suppe mit gedünsteten Fischstücken oder die kross gebratenen Rinderfiletstreifen mit Chili sind nur ein paar der schmackhaften hauseigenen Speisen, die es zu entdecken gibt. Und wem der Sinn nach etwas Besonderen steht, der sollte unbedingt das „Ao Yun Tasting Menu“ probieren. Hier werden zu den chinesischen Köstlichkeiten „Ruinart Brut Rosé“ und „Ao Yun“, der Grand Cru der gefeierten jungen Kellerei in Shangri-La, gereicht. Und wenn Sie noch eins draufsetzen wollen, reservieren Sie einen Platz am Fenster – der Blick über die Bucht von Tsim Sha Tsui ist schlicht fantastisch.

hutong.com.hk

Essen

The Pawn, Restaurant und Bar

Das Restaurant „The Pawn“, das dem von der Kritik umjubelten britischen Küchenchef Tom Aikens gehört, befindet sich in einem historischen, gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Gebäude, das ein bekanntes Wahrzeichen im Distrikt Wan Chai ist. Der Name selbst verweist schon auf den geschichtlichen Hintergrund, da an diesem Ort einst das berühmte Woo-Cheong-Pfandhaus stand. (Pfandleihen, englisch: pawns, die bewegliche und unbewegliche Güter als Darlehenspfand nehmen, sind bis heute eine echte Institution in Hongkong.) Die drei Etagen von „The Pawn“ beherbergen die Bar mit dem sprechenden Namen „Botanicals“, das Restaurant, das schlicht und einfach „Kitchen“ getauft wurde, und einen Garten ganz oben, in dem Kräuter und Gemüse gezogen werden, die Tom für seine kreative, britisch inspirierte Küche benötigt. Ein Besuch in der Bar mit ihrem ausgefallenen Cocktail-Angebot lohnt sich besonders bei den DJ-Sessions am Freitag- und Samstagabend. Suchen Sie sich einen schönen Platz auf der Terrasse, und schlürfen Sie einen „Remember Nature“ – einen Cocktail aus Wodka, Erbsen, Cidre, Maraschinolikör und Rosmarin aus dem hauseigenen Dachgarten. Denn damit ist ein großartiger Abend garantiert.

thepawn.com.hk

Übernachten

Mandarin Oriental, Hotel

Das erste „Mandarin Oriental“ wurde im Jahre 1963 auf Hongkong Island eröffnet und bietet seither einen vollendeten Service für die Crème de la Crème der Luxusreisenden. Angesichts seiner idealen Lage im Herzen des Central District, des ausgezeichneten Service und des eleganten Interiors überrascht es wenig, dass dieses Hotel zu einer der ersten Adressen Hongkongs zählt. Besonders lohnenswert ist es, sich bei einem Aufenthalt eine Übernachtung in der „Mandarin Suite“ zu gönnen, da der Panoramabalkon eine unglaubliche Aussicht bietet. Wenn Sie dazu noch das großartige Essen im hauseigenen Restaurant „Pierre“ genießen, das zum Imperium des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten französischen Küchenchefs Pierre Gagnaire gehört, oder im „Man Wa“, einem eher traditionellen chinesischen Gourmetlokal, schweben Sie endgültig im siebten Himmel, versprochen! Ein unvergleichliches Luxuserlebnis ist auch ein Dinner im „Krug Room“. Dort finden nur ein Dutzend Gäste Platz, die das Privileg genießen, die täglich wechselnden Spezialitäten zu kosten, die Küchenchef Robin Zavou ganz nach Lust und Laune und seinen spontanen Eingebungen folgend zubereitet und die man Ihnen zusammen mit einem perfekt passenden „Krug“-Champagner kredenzt. Und das in einem glamourösen Dekor, das dem Inneren eines ultramondänen Bahnwaggons nachempfunden ist und so noch zusätzlich dazu beiträgt, dass der Abend im „Krug Room“ auf jeden Fall zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

mandarinoriental.com