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LUXURY CHAMPAGNES, WINES & SPIRITS

Die Clos19-Rebsortenkunde: Malbec

Der Malbec steht nicht umsonst an der Spitze der Weinlisten dieser Welt. Mit seiner samtig-schokoladigen Note und seinem Erdbeeraroma hat er auf die verschiedensten Geschmäcker eine geradezu verführerische Wirkung und ist somit eine solide Wahl. Wie er von seiner ursprünglichen Heimat im Südwesten Frankreichs in die luftigen Höhen von Salta in Argentinien gelangte und was Sie sonst noch über die Rebsorte, die die Wein-Welt im Sturm erobert hat, wissen sollten, erfahren Sie hier…

 

Von französischen Wurzeln…

Der Malbec, das Flaggschiff argentinischer Weine, hat es dank seiner samtig-schokoladigen Note in den letzten Jahren zu großem Ruhm gebracht. Ursprünglich stammt er jedoch aus dem Südwesten Frankreichs, um genau zu sein aus einem kleinen Gebiet namens Cahors. Dort war die Rebsorte neben anderen Variationen zunächst unter den Namen Auxerrois oder Côt bekannt, bevor sie in Bordeaux eingeführt und von einem Mann namens Malbeck angebaut wurde. Während Cahors der Rebsorte treu blieb, konnte sie in Bordeaux nie richtig Fuß fassen und fiel in den 1950er-Jahren beinahe dem Frost zum Opfer. Mitte des 19. Jahrhunderts brachten Immigranten jedoch Ableger nach Argentinien, die dort ihre spirituelle Heimat fanden.

…und einem unverkennbaren Charakter

Malbec, der aus seiner ursprünglichen Heimat Cahors kommt, weist einen tintenschwarzen Farbton und eine schwere Maulbeernote auf. Sein argentinischer Bruder kommt etwas leichter daher, mit einem Hauch von Blaubeere, Erdbeere, Leder und – in wärmeren Gefilden – Schokolade. In höheren Lagen ist die Beere fester und verfügt über eine dicke Haut, die als Schutz vor der Sonne fungiert und dem Wein so eine eindrucksvolle Textur und Farbe verleiht. Wer sich selbst davon überzeugen will, wie gut argentinischer Malbec sein kann, sollte den Wein von Cheval des Andes probieren, den „Grand Cru“ von Argentinien. Das Weingut stellt ein Gemeinschaftsprojekt des berühmten Château Cheval Blanc in Bordeaux und von Terrazas de los Andes in Argentinien dar.

Wie man ihn trinkt

Viele Weine der Sorte Malbec können getrunken werden, ohne dass man sie vorher dekantieren oder sonstige Besonderheiten beachten müsste. Serviert wird er optimalerweise bei einer Temperatur von 15 – 18 Grad, auch wenn es in Argentinien üblich ist, ihn ein klein wenig kühler zu genießen. Einem erstklassigen, hochkonzentrierten Wein wie dem Cheval des Andes kann ein bisschen Luft jedoch nicht schaden, damit er sein Aroma entfalten kann, bevor man ihn serviert.

Von Weinbaugebiet zu Weinbaugebiet

Im Folgenden geben wir einen kleinen Überblick über jene Orte, die für ihren Malbec berühmt sind:

Cahors, im Südwesten Frankreichs, ist der Geburtsort von Malbec. Etwa 70% der Weingärten hier bauen die Rebsorte an, obgleich sie nach wie vor auch unter vielen anderen Namen geführt wird.

Mendoza, Argentinien – Auch wenn es mittlerweile unzählige Subregionen mit eigenen Terroirs und Erkennungsmerkmalen gibt, bleibt Mendoza doch die Heimat des klassischen argentinischen Malbecs. Probieren Sie auch die Weine aus den Mikroregionen – von Gualtallary bis hin zu Altamira – und ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse.

Salta, Nordargentinien – Die luftigen Höhen und die direkte Sonneneinstrahlung in Salta führen dazu, dass die Haut der Trauben besonders dick wird, was nicht nur das Aroma von dunkler Schokolade erklärt, sondern auch in einen höheren Salz- und Säuregehalt resultiert. Diese Weine sollten einige Jahre lagern, bevor man sie trinkt.

Weltweit – Malbec findet man mittlerweile in Weinbaugebieten auf der ganzen Welt. Probieren Sie, sofern sie erhältlich sind, auch die Varianten aus Neuseeland, Südafrika und Chile.