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Der Perfekte Gastgeber: Die ideale Trinktemperatur für Champagner | Journal19 | Clos19 Deutschland

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Der Perfekte Gastgeber

Die ideale Trinktemperatur für Champagner

Die kleinste Temperaturänderung kann sich auf das Geschmackserlebnis von Champagner auswirken, und zwar noch stärker als bei sogenanntem Stillwein. Doch wo liegt die optimale Serviertemperatur für Champagner?

Wussten Sie, dass schon die geringste Temperaturänderung Auswirkungen darauf hat, wie Sie den Geschmack eines Champagners erleben? Derlei Schwankungen scheinen den Geschmack von Schaumwein noch stärker zu beeinflussen als den von sogenanntem Stillwein, und tatsächlich hat man inzwischen ganze Degustationsmenüs auf Basis dieser These kreiert, und es werden, passend zu den unterschiedlichen Temperaturen ein und desselben Champagners, verschiedene Gerichte gereicht. Doch welche Regeln gelten für die Serviertemperatur von Champagner, und sind diese von der Sorte abhängig?

Eine kurze Geschichte der Temperatur

Seit Champagner im frühen 18. Jahrhundert en vogue wurde, hat man ihn immer gekühlt serviert. Zu Beginn lag die angesagte Trinktemperatur bei sechs bis acht Grad Celsius, und die Flaschen wurden in mit Eiswasser gefüllten Kühlern aufbewahrt. Wein enthielt jedoch damals reichlich Zuckerzusatz, daher galt es dann irgendwann als chic, ihn frappé, bei einer Temperatur von wahrlich frostigen drei Grad Celsius, zu trinken, um dem entgegenzuwirken. Als der Zuckeranteil allmählich sank, begannen die Serviertemperaturen wieder zu steigen, und heute trinken wir unseren Champagner eher wieder bei den Temperaturen, die auch die frühen Liebhaber bevorzugten.

Was ein Grad für einen Unterschied macht,

Je komplexer der Champagner, desto deutlicher ist der Unterschied, wenn er höher temperiert ist. Das Maison Dom Pérignon experimentiert mit der Temperatur und darauf abgestimmten Speisen und kommt damit zu spannenden Ergebnissen. Die Komplexität und das reiche Bouquet machen aber auch den „Krug“ zu einem spannenden Kandidaten für Temperaturexperimente.
Es gibt so viele Champagnersorten, die sämtliche Schattierungen von vollmundig und biskuitartig bis klar und pur oder auch bis zu Rosésorten mit Aromen roter Früchte abdecken. Doch egal, welche Sorte Sie vor sich haben, sollten Sie wissen, dass der Schaumwein umso mineralischer, kraftvoller und frischer erscheint, je kühler Sie ihn genießen. Niedrige Temperaturen lassen zudem süße oder bittere Noten in den Hintergrund treten. Und umgekehrt erscheinen alle Aromen in dem Maße reicher und üppiger, in dem sich der Wein im Glas erwärmt und dem Sauerstoff der Umgebung ausgesetzt ist.

Der optimale Punkt

In den meisten Kühlschränke herrscht eine Temperatur von sieben Grad Celsius. Doch ein Champagner, der direkt mit dieser Temperatur serviert wird, wird nicht viel von seinen subtilsten Düften und Aromen enthüllen. Die ideale Trinktemperatur liegt für die meisten jahrgangslosen Champagner wie „Moët & Chandon Impérial“ oder „Mercier “ zwischen acht und zehn Grad. Komplexere Champagner wie „Dom Pérignon“ oder „Moët & Chandon“-Vintage-Champagner entfalten sich am besten bei Temperaturen zwischen zehn und zwölf Grad, da die paar Grad mehr ihre besonderen Aromen und Geschmacksnuancen erst richtig zur Geltung bringen. Einen besonders reichen Champagner wie den „Krug“ können Sie auch etwas kühler, bei Temperaturen zwischen neun und zwölf Grad genießen.
Für Roséchampagner können Sie dieselben Richtwerte wie für weißen Champagner ansetzen und Non-Vintage-Champagner bei acht bis zehn Grad servieren, Vintage-Champagner einen Tick wärmer bei zehn bis zwölf Grad, sodass sich ihre komplexen Aromen wirklich offenbaren.

Noch mal reicher (13 bis 15 Grad)

Bei einer Temperatur von mehr als zwölf Grad wird ein Champagner seine Fruchtigkeit und seinen Körper am vollständigsten offenbaren. Wenn Sie ihn also zu einem nicht allzu süßen Dessert reichen möchten, servieren Sie ihn am besten bei 13 bis 15 Grad. Doch letztlich hat natürlich jeder seine eigenen Vorlieben. Also experimentieren Sie selbst, und finden Sie Ihre persönliche Idealtemperatur für den Champagnergenuss.