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Liquipaedia: Kleine Rebenkunde mit Clos19 – Chardonnay | Journal19 | Clos19 Deutschland

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Liquipaedia

Kleine Rebenkunde mit Clos19 – Chardonnay

Chardonnay ist wohl als eine der weltweit verbreitetsten weißen Rebsorten bekannt und bringt einige der großartigsten Weine auf diesem Planeten hervor. Und selbst wenn Sie meinen, Sie würden sie nicht mögen – bei dieser anpassungsfähigen Rebsorte ist auf der Skala von spritzigen Champagnern bis zu kräftigen tropischen Weinen für jeden etwas dabei. Lesen Sie hier, was Sie über diese hochbeliebte und doch oft schlechtgeredete weiße Rebsorte wissen sollten.

Chardonnay: Von vielen über alles geschätzt und noch viel öfter links liegen gelassen. Chardonnay beherrscht die Welt des Weißweins, tarnt sich aber hinter zahlreichen Erscheinungsformen. Von schweren Vanillepuddingbomben über perlenden Blanc-de-Blanc-Champagner bis zu frischem, trockenem Chablis vermag sich der Chardonnay in vielerlei Stilrichtungen zu präsentieren. Er ist die vielleicht edelste weiße Rebsorte, aus der unter den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen in aller Welt fantastisch schmeckende Weine entstehen können.

Ein unverwechselbarer Charakter

Melone, Pfirsich und Vanille sind die Aromen, die man häufig mit Chardonnay assoziiert, besonders außerhalb der unten erwähnten Hauptanbaugebiete in Frankreich. Die Trauben sind gut formbar und lassen sich hervorragend in Eichenfässern ausbauen, doch auch ohne schmeckt der Chardonnay köstlich. Zudem passt sich diese Rebsorte bestens an verschiedene Böden und klimatische Gegebenheiten an, was dem Chardonnay in jeder Region einen ganz eigenen, einzigartigen Charakter verleiht.

Pairings

Es wurde ja bereits erwähnt, dass Chardonnay in vielerlei Stilrichtungen erhältlich ist; also, richten wir den Blick auf die beliebtesten Varianten: Ein frischer Chablis ist eine Sensation zu Meeresfrüchten und weißem Fisch. Er harmoniert aber auch exzellent mit Hartkäse wie Cheddar und ein, zwei Apfelschnitzen. Ein kräftigerer, im Eichenfass gereifter Burgunder macht sich ausgezeichnet zu weißem Fleisch oder gebratenem Hähnchen und kann eine sahnige Sauce vertragen. Kosten Sie ihn einmal zusammen mit einem nussigen Hartkäse wie dem Comté. Ein junger Blanc-de-Blanc-Champagner kann fein und herb sein. Man genießt ihn vorzugsweise zu Räucherlachs mit Frischkäse, um die Säure abzupuffern, doch mit zunehmendem Alter entwickelt er angenehme Toastaromen und entfaltet reichere, briocheartige Noten.

Tasting-Tour

Hier ein kleiner Streifzug durch die besten Regionen, in denen sich Weltklasse-Chardonnay verkosten lässt.

Burgund, Frankreich. Wenn Ihr Wein aus dem Burgund stammt und weiß ist, dann ist es in 99 Prozent der Fälle ein hundertprozentiger Chardonnay. Mit ihrem unverwechselbaren Charakter, der sich häufig der Reifung in französischen Eichenfässern verdankt, setzen diese Weine Standards, an denen etliche andere Stilrichtungen gemessen werden.

Chablis, Frankreich. Formal gesehen im nördlichen Burgund angesiedelt, doch mit seinem ganz eigenen Terroir und Stil, besitzt der Chablis einen gänzlich einzigartigen Charakter. Er ist bekannt für seine Reinheit, seine erfrischende Schlankheit und seine typische kalkige Textur, und nirgends sonst auf der Welt wird ein solcher Chardonnay hergestellt.

Champagne, Frankreich. Hier wartet eine völlig andere, aber ebenso unverwechselbare Spielart des Chardonnays. „Blanc de Blanc“ bedeutet, dass ein Champagner zu 100 Prozent aus Chardonnay-Trauben erzeugt wurde. Sie sind überwältigt? Mehr müssen Sie nicht wissen.

Verkostungstipp: „Ruinart Dom Ruinart Blanc 2007“

Zu hundert Prozent produziert aus handgeernteten Chardonnay-Trauben von Grand-Cru-Weingütern in den berühmten Anbaugebieten Côte des Blancs und Montagne de Reims. Dank eines sonnigen, warmen Erntejahres und zehn Jahren Reifung auf der Hefe ein aromatischer und intensiver Champagner.

Australien. Das Land, das vor einer gefühlten Ewigkeit den Genuss von erschwinglichem Wein populär machte, hat in Sachen Chardonnay sein Handwerk wahrlich verfeinert. Machen Sie sich auf den Weg in kühlere Klimazonen wie das Yarra Valley im Süden, nach Tasmanien oder hinüber an die australische Westküste, und Sie werden so manchen wahrhaft außergewöhnlichen Wein entdecken.

Kalifornien. Heimat von üppigem, ausgeprägt fruchtigem Chardonnay, der sich wie eine Umarmung im Glas anfühlt. Die besten Tropfen können kostspielig sein, doch sie sind ihren Preis definitiv wert. Fahren Sie nach Napa, und Sie werden nicht enttäuscht sein.

Verkostungstipp: „Newton Vineyards Unfiltered Chardonnay 2014“

Kräftig, gut texturiert und reich im Geschmack. Dieser markante, würzige Chardonnay stammt aus der von der Meeresbrise gekühlten Unterregion Carneros.

Neuseeland, Argentinien und Chile. Heutzutage produzieren noch viele weitere Länder großartigen Chardonnay, doch in diesen drei Regionen bekommen Sie spektakuläre tropische Varianten von erstklassiger Qualität. In Argentinien gibt es zudem neue Anbaugebiete, die sich gerade ihren Platz auf der internationalen Chardonnay-Bühne erobern. Behalten Sie dieses Gebiet im Auge …

Verkostungstipp: „Terrazas de los Andes Chardonnay 2016“

Ein kühler, eleganter und mineralischer Chardonnay, erzeugt aus Trauben, die aus dem Valle de Uco mit Lagen von über 1200 Meter Höhe über dem Meeresspiegel stammen und außergewöhnlich reinem, ungetrübten Sonnenschein ausgesetzt sind.