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LUXURY CHAMPAGNES, WINES & SPIRITS

Ein Gespräch mit Yoon Ahn von AMBUSH

Wir sprechen mit Yoon Ahn, der in Tokio ansässigen Designerin, Mitbegründerin und Kreativdirektorin des Modelabels AMBUSH, und zelebrieren ihre neue Zusammenarbeit mit Moët & Chandon. Die Partnerschaft zwischen Moët & Chandon und Yoon ist besonders bedeutsam, weil zum ersten Mal seit 152 Jahren die ikonische Flasche von Moët Impérial, dem 1869 geborenen Signatur-Champagner, von einer Künstlerin neu gestaltet wurde. Yoon spricht über die Partnerschaft, die Inspiration hinter dem Design und den gemeinnützigen Zweck, den diese Zusammenarbeit unterstützt.

 

Bevor Sie sich in Tokio, Ihrer Wahlheimat, niedergelassen haben, haben Sie an vielen verschiedenen Orten gelebt. Wie definieren Sie sich als multikulturelle Künstlerin, und warum?

Ich wurde in Korea geboren und wuchs als asiatische Amerikanerin in den Vereinigten Staaten und in Korea auf. Ich hatte das Glück, mit verschiedenen Kulturen in Berührung zu kommen, da wir oft umgezogen sind – mein Vater diente in der US Army. Nach dem College ging ich nach Asien. Heute lebe und arbeite ich in Japan. Ich schätze meinen multikulturellen Hintergrund sehr und schätze mich glücklich, dass mir diese Erfahrung zuteilwird.

Wie hat Ihr eigener multikultureller Hintergrund Ihre Zusammenarbeit mit Moët & Chandon beeinflusst?

Als ich nach Japan kam, habe ich Schmuck und Mode kreiert, die von der Straße inspiriert waren. Der Geist der Zusammenarbeit entspricht dem modernen Streetwear-Stil. Für mich ging es bei der Zusammenarbeit mit Moët & Chandon vor allem darum, einen Ausdruck für kulturelle Vielfalt zu finden, um seinen vielseitigen Kunden gerecht zu werden und eine Vision zu kreieren, die modern und inklusiv ist. In einer verbundenen Welt gibt es für Kreative keine Grenzen. Ich spüre, dass Moët & Chandon den Gedanken einer weltweiten, vielfältigen Gemeinschaft vielfältiger Menschen ohne Grenzen unterstützt. Bei dieser Zusammenarbeit ging es genau darum, die kulturelle Vielfalt zu fördern. Ich unterstütze dies, da ich diese gemeinsame Vision teile.

Für diese Zusammenarbeit haben Sie Ihre „Komfortzone“ verlassen und erstmals mit einer Marke für „Weine und Spirituosen“ zusammengearbeitet. Wie war Ihre erste Begegnung mit Moët & Chandon, einem Champagnerhaus mit 278 Jahren Tradition?

Bei AMBUSH haben wir keine Angst davor, unsere Komfortzone zu verlassen und über den Tellerrand zu schauen. Seit jeher unterstützen wir neue Visionen. Aber wir akzeptieren eine Zusammenarbeit ausschließlich dann, wenn wir etwas Neues lernen können. In der Tat ist dies meine erste Zusammenarbeit mit einem Champagnerhaus. Obwohl Champagner für mich eine völlig neue Welt ist, war ich neugierig, alles über Moët & Chandon und die Tradition der Champagnerherstellung zu erfahren. Was diese Zusammenarbeit mit einem Unternehmen von 278 Jahren Tradition so besonders macht, ist der gegenseitige Respekt und die Vision, eine fesselnde Geschichte zu erzählen. Dadurch wird die Zusammenarbeit authentisch. Es darf dabei nicht allein um Marketing gehen, denn der Kunde von heute kennt sich aus. Wir haben versucht, eine neue Synergie zu erschaffen, um so unsere gemeinsamen Werte zu vermitteln.

Wie sind Sie der Herausforderung begegnet, einem Haus mit Tradition wie Moët & Chandon mit Ihrer kreativen Innovation zu vereinen? War die Zusammenarbeit für Sie eine Gelegenheit, „die Regeln zu brechen“?

Regeln zu brechen, ist Teil meiner Natur. Aber ich bin immer authentisch, ganz ich selbst, sei es bei meiner Arbeit mit AMBUSH oder bei der Zusammenarbeit mit anderen Marken. Es ist immer mein Ziel, authentisch zu sein. Als Moët & Chandon mir diese faszinierende globale Plattform anbot, wusste ich, dass es in meiner Verantwortung liegt, meine Philosophie auf authentische Weise zum Ausdruck zu bringen. In gewisser Weise bricht man doch die Regeln, wenn man den Namen einer prestigeträchtigen französischen Maison mit moderner Kreativität verbindet. Es war verwegen und wegweisend. Ich respektiere das, denn auch für die Maison war es eine authentische Erfahrung.

Was war Ihre Inspiration für das Redesign der Flasche von Moët Impérial?

Für die Flasche von Moët Impérial habe ich die Essenz von AMBUSH zum Ausdruck gebracht. Das war die treibende Kraft. Ich wollte einige der ikonischen Codes der Flasche bewahren, wie etwa die Schleife, aber ich habe auch mit Elementen wie Farben und dem Etikett gespielt, um einen Unterschied zu machen. Diese Flasche von Moët & Chandon ist von jeher an ihrem goldenen Hals erkennbar, daher war es eine drastische Maßnahme, die Farbe zu Schwarz zu ändern. Ich habe ihn mit einem neuen geprägten Etikett in Weiß kontrastiert, um ein auffälliges Design zu schaffen, das ein unbeschriebenes Blatt suggeriert, wie ein Fenster in eine Zukunft voller Möglichkeiten für diejenigen, die den Schritt nach vorne wagen. Es war ein gewagter und wirkungsvoller Schritt, der mir erlaubt hat, die klare Modernität starker Kontraste zu erreichen, die das Herzstück meiner Designs für AMBUSH bilden. Dadurch entsteht ein klares, überzeugendes Design, das sich auf das Wesentliche konzentriert und zudem sehr zeitgemäß ist.

Zum ersten Mal unterstützt Moët & Chandon mit einer Kollaboration zu einem Produkt einen gemeinnützigen Zweck. Erzählen Sie uns, warum Sie World Land Trust als Organisation für diese Kollaboration ausgewählt haben.

Diese Zusammenarbeit war für mich sehr beeindruckend. Bei meinem Besuch in Épernay habe ich die Hingabe der Menschen bei Moët & Chandon zur Natur und ihrem wertvollen Terroir erlebt. Es hat mich dazu inspiriert, den World Land Trust auszuwählen, der die Unterstützung des Hauses erhalten sollte, um gemeinsam weitere Terroirs in der ganzen Welt erhalten zu können. Die Kollaboration Moët & Chandon x AMBUSH schützt das Reservat Canandé in der Region Chocó in Ecuador, einen der am stärksten bedrohten Regenwälder der Welt, mit einer Biodiversität ähnlich dem Amazonas-Regenwald. Nur zwei Prozent dieses Waldes sind heute noch erhalten, und noch immer leben dort zehn Prozent bedrohte Tierarten, die man nirgendwo sonst auf der Welt findet. Die Unterstützung durch diese Zusammenarbeit wird sich direkt auf die Abholzung von Chocó auswirken, die wir beenden wollen. Dies kommt nicht nur den Tierarten zugute, sondern ist auch ein bedeutender Schritt im Kampf gegen den Klimawandel.